In vielen Rezepten wird Hefeteig verwendet. Laut diesen soll man den Teig nach der Zubereitung „gehen lassen“. Jeder kennt das Problem, man bereitet beispielsweise einen leckeren Kuchen mit Hefeteig vor, aber dieser geht einfach nicht auf. Es gibt ein paar Tricks die man beachten sollte, damit der Teig aufgeht und luftig wird.

Seit ich meinen Brotbackautomaten* habe, mache ich Hefeteig nur noch in diesem. Er hat ein extra Teig-Programm. Der Hefeteig geht schön auf und ist sehr luftig. Wer einen Brotbackautomaten daheim hat, dem empfehle ich, den Hefeteig mit diesem zuzubereiten. Bei mir ist er seit dem immer gelungen.

Für alle anderen: Hier habe ich ein paar Tipps zusammengefasst, mit denen der Hefeteig auch ohne Automaten gelingen sollte.
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Bei der Zubereitung

Hier wird die Grundlage für den Hefeteig gelegt. Die Zutaten sollten nicht kalt sein, da bei kalten Zutaten die Hefe kaputt geht. Jedoch sollten die Flüssigkeiten auch nicht zu heiß sein. Beides tötet die Hefe ab. Am besten ist eine lauwarme Temperatur oder Zimmertemperatur. Einfach die Zutaten eine Stunde vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank legen. Ebenso sollte der Teig gut und sorgfältig geknetet werden, damit alle Zutaten richtig vermischt sind.

Wie sollte man den Teig hinstellen?

Der Teig sollte in einer Schüssel mit einem Tuch abgedeckt werden. Das Tuch hält die warme Luft in der Schüssel und verhindert, dass kalte Luft einströmt und der Teig dadurch langsamer aufgehen würde. Wenn man ein feuchtes Tuch verwendet, erleichtert man der Hefe so die Arbeit.

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Standort

Eigentlich ist es egal, wo der Hefeteig steht. Wichtig ist nur das die Temperatur stimmt und man dem Teig genügend Zeit gibt. Im Sommer stellt man den Teig idealerweise an ein Fenster in die Sonne und im Winter neben oder auf die Heizung (je nach Temperatur dieser). Außerdem sollte man drauf achten, dass der Teig nicht in der Zugluft steht.

Temperatur

Was man wissen sollte: An einem warmen Ort geht der Teig schneller auf, an einem kälteren Ort langsamer. Die ideale Temperatur um Hefe gehen zu lassen liegt bei 32 °C.

Zucker im Hefeteig

Hefeteig geht nur so lange auf, wie die Hefe Zucker im Teig findet. Hefe ernährt sich von Zucker. Gibt es im Teig kein Zucker mehr fällt der Teig zusammen. Auch beim Backen geht dieser dann nicht auf.

Wie weit den Hefeteig aufgehen lassen?

Man sollte den Teig so lange gehen lassen, bis er sich ungefähr verdoppelt hat. Hierbei kommt es nicht auf die exakten Volumenmaße an sondern das Augenmaß reicht.

Unterschied zwischen frischer Hefe und Trockenhefe

Ich bevorzuge Trockenhefe*, da diese weniger anfällig ist als frische Hefe. Die Verarbeitung ist leichter, da die Trockenhefe nicht erst in beispielsweise warmer Milch aufgelöst werden muss sondern direkt mit in den Teig eingeknetet werden kann. Auch bei der Haltbarkeit hat man mit der Trockenhefe Vorteile. Frische Hefe muss innerhalb weniger Wochen verarbeitet werden, Trockenhefe hält bis zu einem Jahr. Frische Hefe riecht jedoch besser als Trockenhefe. Geschmacklich und vom Endergebnis habe ich keinen Unterschied festgestellt.

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Habt Ihr noch weitere Tipps? Wie und wo macht Ihr Euren Hefeteig?